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Genossenschaft als Kulturerbe

Mainz/Dresden. Die im 19. Jahrhundert in Deutschland begründete Genossenschaftsidee soll immaterielles Kulturerbe der Unesco werden. Das zumindest wollen die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft und die Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft beantragen, wie beide Vereine am Dienstag in Mainz und Dresden mitteilten. Jeder vierte Deutsche sei Mitglied einer Genossenschaft. Heute entstünden auch viele ­Energiegenossenschaften, außerdem etwa genossenschaftliche Dorfläden und Gesundheitsgenossenschaften. Hermann Schulze-Delitzsch (1808–1883) und Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888) hatten vor mehr als 150 Jahren unabhängig voneinander die ersten Genossenschaften gegründet. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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