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»Puma«-Panzer teurer als erwartet

Berlin. Die Anschaffung des Schützenpanzers »Puma« für die Bundeswehr wird einem Zeitungsbericht zufolge 1,2 Milliarden Euro teurer als ursprünglich geplant. Wie der Trierische Volksfreund am Dienstag vorab meldete, sind technische Probleme dafür verantwortlich. Obwohl die Stückzahl im vergangenen Jahr von 405 auf 350 reduziert worden sei, werde der Preis auf 4,3 Milliarden Euro steigen. 2009 seien noch 3,1 Milliarden Euro veranschlagt worden. Die Zeitung beruft sich auf Angaben eines Ministeriumssprechers. Die Stückzahl war erst vor einem Jahr im Zuge der Bundeswehrreform reduziert worden. Die Ersparnis bezifferte das Ministerium damals auf 340 Millionen Euro. Der von Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann produzierte »Puma« soll den »Marder« ersetzen, den die Bundeswehr seit mehr als 40 Jahren nutzt.(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2013, Seite 2, Inland

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