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Von Berlin bis Basel
Was Chile und Syrien verbindet
Nicht nur in Berlin gibt es eine Reihe von Veranstaltungen zum Pinochet-Putsch. Leserinnen und Leser aus der Schweiz bestellen jW-Ausgaben und melden, daß zum Beispiel im Basler alternativen Restaurant Hirscheneck im September die Arbeitsgruppe Lateinamerika Basel (ALBA) kubanische Originalplakate gegen den Krieg zeigt. Am 21. September ist die Ausstellung auch ab 17 Uhr im Basler Volkshaus zu sehen, ab 18 Uhr lädt die Schweizerische Friedensbewegung sfb dort zu einem Podiumsgespräch mit Norman Paech, Sabine Schiffer und jW-Korrespondent Volker Hermsdorf zum Thema Medien und Krieg ein. Kriege gegen das eigene und gegen fremde Völker sind nicht ohne die Kollaboration vieler Medien möglich, das zeigen Chile und Syrien gleichermaßen, und nicht nur deshalb gehört dieses Thema auch zusammen. Die Anregung der Schweizer Leser kann aber auch insofern aufgegriffen werden, daß bei keiner Veranstaltung gegen den Krieg und in Erinnerung an den Kampf der Unidad Popular die junge Welt fehlen sollte.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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