-
12.04.2013
- → Ausland
Polizeifolter in Griechenland
Athen. Ein neugegründetes »Griechisches Komitee gegen polizeiliche Willkür und Folter« hat sich am Dienstag in Athen der Öffentlichkeit vorgestellt. Beschimpfungen, Drohungen und Prügel gehörten zum festen Repertoire der griechischen Sicherheitsbehörden, berichteten der Rechtsanwalt Dimitris Katsaris und der Vorsitzende der Organisation »Ärzte der Welt«, Giannis Migdalas. Angewendet würden diese Methoden insbesondere bei der »Behandlung« von Randgruppen wie Migranten, Drogensüchtigen aber auch mutmaßlichen politischen Straftätern. Die neugegründete Initiative, in der Organisationen wie das Griechische Komitee für Menschenrechte, das Netzwerk für politische und soziale Rechte, aber auch Einzelpersonen, insbesondere Rechtsanwälte und Ärzte, mitarbeiten, hat sich die Abschaffung von polizeilicher Willkür und Folter zum Ziel gesetzt.
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
→ mehr von
Heike Schrader
