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DIW-Chef ruft zur Zypern-Hilfe auf

Berlin. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat ein rasches Hilfspaket für das von der Pleite bedrohte Euro-Land Zypern angemahnt. Das Zögern der Partner im Währungsraum berge die Gefahr, daß sich Fehler der Vergangenheit wiederholten und damit »die Gefahr von Ansteckung« anderer Euro-Länder steige, schrieb Fratzscher im Handelsblatt vom Dienstag.

Derzeit prüft die Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds, ob die Voraussetzungen für eine Finanzhilfe an Zypern aus dem Euro-Rettungsschirm ESM vorliegen. Entschieden werden soll darüber möglichst noch im März. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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