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Aus: Ausgabe vom 01.12.2012, Seite 16 / Aktion

Klassisch, praktisch, besser: jungewelt.de

Von Peter Steiniger
Kein Stillstand trotz Krise: Der Klassiker unter den deutschsprachigen Tageszeitungen im Internet, geboren 1997, macht längst nicht jede Mode mit. Innovativ ist er dennoch: Die Online-Ausgabe von junge Welt zeigt sich jetzt noch nutzerfreundlicher und informativer.

Als erstes fällt auf: Am Fuß der Seite findet sich nun ein funkelnagelneuer Navigationsbereich, mit einem Überblick über die wichtigsten Rubriken und Angebote unseres Onlineauftritts. Ein Kalender dort macht das Aufrufen von früheren Ausgaben der Zeitung einfach. Auf der Startseite weisen wir an diesem Platz zusätzlich auf wichtige Angebote und Veranstaltungen hin, die unser Verlag 8. Mai initiiert. Außerdem auf zuletzt in der jungen Welt erschienene Text- oder Fotoreportagen sowie gerade aktualisierte Serien und Dossiers.

Einen wichtigen Schritt in der Entwicklung neuer inhaltlicher Angebote auf unserer Internetplattform stellt »Presse global« dar. Die junge Welt bietet hier eine gezielte Auswahl von Informationen aus der internationalen Presse zu solchen Ereignissen und Debatten, welche in den hiesigen Mainstreammedien zu Unrecht wenig oder sogar gar keine Beachtung finden. Mit kurzen Zusammenfassungen, Verlinkungen sowie Übersetzungen füllen wir hier Lücken. Neu veröffentlichte Beiträge werden jeweils auch in der Rubrik »Ausland« mit ausgegeben.


Das Feature, seit einigen Wochen in der Startphase, soll künftig auch den regeren Austausch und die engere Kooperation mit linken Publikationen im Ausland befördern. Es ergänzt die nun immer donnerstags erscheinende Medienseite.

Eine weiter positive Entwicklung bei der Zahl von Abonnentinnen und Abonnenten der Onlineausgabe ist eine unabdingbare Voraussetzung zum journalistischen Ausbau von »Presse global« wie auch für die künftige Entwicklung des digitalen Produkts insgesamt. Und natürlich trägt jedes Internetabo – als Alternative oder besser noch Ergänzung zur gedruckten Zeitung – etwas zur ökonomischen Stabilisierung des Projekts junge Welt überhaupt bei.

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren. Denn nicht allen lernen die junge Welt kennen, da durch die Beobachtung die Werbung eingeschränkt wird.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

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