Zum Inhalt der Seite

Post bestreitet Mobbingsystem

Hamburg/Bonn. Die Deutsche Post hat am Mittwoch schwere Mobbingvorwürfe zurückgewiesen. Einem Bericht des Stern zufolge sollen Führungskräfte des Bonner Konzerns einen Leitfaden zum Umgang mit langsamen Zustellern verfaßt haben. »Auffällige« Postboten sollten demnach beispielsweise samstags, montags und vor Feiertagen keinen Urlaub erhalten. Zwar bestätigte ein Sprecher der Post am Mittwoch, daß 2009 ein solches Papier in einer Niederlassung in NRW entstanden sei. Das »interne Ideenpapier« sei aber sofort im Müll gelandet, zur Umsetzung sei es nie gekommen.

(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2012, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!