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Hamburg: Geständnis im Piratenprozeß

Hamburg. Im Hamburger Piratenprozeß hat einer der zehn somalischen Angeklagten am Mittwoch ein Geständnis abgelegt und die anderen Beschuldigten belastet. Er widersprach den Aussagen mehrerer Angeklagter, sie seien gezwungen worden, den Frachter »Taipan« anzugreifen. Man sei mit dem Ziel, ein Schiff aufzubringen, mit einem Mutterschiff auf Kaperfahrt gegangen. Die Männer müssen sich seit November 2010 vor dem Hamburger Landgericht verantworten.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2012, Seite 5, Inland

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