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Expolizeipräsident entlastet

Stuttgart. Gegen den früheren Stuttgarter Polizeipräsidenten Siegfried Stumpf wird es wegen des brutalen Polizeieinsatzes am 30. September 2010 im Zusammenhang mit »Stuttgart 21« keine weiteren Ermittlungen geben. Es gebe keine Anhaltspunkte für eine Strafbarkeit, teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Freitag mit. Bei dem Einsatz im Stuttgarter Schloßgarten waren unter anderem Wasserwerfer und Reizgas gegen die Demonstranten eingesetzt worden, die sich den Polizisten in den Weg gestellt hatten. Über 100 Personen wurden verletzt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gingen etwa 400 Anzeigen gegen Polizeibeamte und andere Verantwortliche zur Prüfung der strafrechtlichen Konsequenzen ein. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2011, Seite 4, Inland

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