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21.10.2011
- → Aktion
Pressefreiheit verteidigen
Leserstimmen zur jW-Aktion. Heute: Harald Kiesewetter, ver.di-Mitglied, Hamburg
»Da ich als Pressedokumentar beruflich tagtäglich mit der Einheitsberichterstattung der gewerblichen Medien zu tun habe, weiß ich die Bandbreite und -tiefe der jW-Artikel zu schätzen! Wenn manchmal auch meine Schmerzgrenze ausgetestet wird, so möchte ich Euch doch mit dem frühen Biermann ermuntern, wenn die einen »/entschieden zu kurz gehen,/ dann gehn eben andre ein bißchen zu weit!«
Für unsere Kampagne »Pressefreiheit verteidigen: 1000 Abos jetzt« suchen wir Leserinnen und Leser, die in zwei bis drei Sätzen ihre Zustimmung oder Ablehnung zur Arbeit der jungen Welt skizzieren und uns erlauben, diese mit Foto, Namen und Ortsangabe zu veröffentlichen. Denkbar wäre auch eine Aussage, wie Sie diese Kampagne konkret unterstützen. Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge mit Bild per Mail oder Brief an unser Aktionsbüro (Torstraße 6, 10119 Berlin).
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
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Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
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