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Geldstrafe wegen Volksverhetzung

Regensburg. Das Landgericht Regensburg hat den wegen Holocaust-Leugnung bekannten Bischof Richard Williamson in zweiter Instanz zu einer Geldstrafe in Höhe von 6500 Euro verurteilt. Das Landgericht kam am Montag wie schon im vergangenen Jahr das Regensburger Amtsgericht zu dem Schluß, daß sich der 71jährige Brite mit seinen Aussagen der Volksverhetzung schuldig gemacht hat. Williamson hatte in einem Priesterseminar nahe Regensburg dem schwedischen Fernsehen gesagt: »Ich glaube, es gab keine Gaskammern.« Er glaube auch nicht, »daß sechs Millionen Juden vergast wurden«. Weil zeitgleich mit Bekanntwerden des Interviews Benedikt XVI. die Exkommunikation von Williamson und drei anderer Bischöfe der der erzkonservativen Piusbruderschaft aufgehoben hatte, geriet der Papst weltweit in die Kritik. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2011, Seite 5, Inland

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