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06.06.2011

Es wird kaum Tag

»Wir sind was wir sind«: Die mexikanische Unterschicht ißt sich ­gegenseitig auf

Von Tom Dorow
Die Tautologie ist immer aggressiv«, schrieb Roland Barthes in den »Mythen des Alltags«. Die aggressivste aller Tautologien ist die der Identität. Das »I Am What I Am«, mit dem die Turnschuhfirma Reebok den Konsumenten zu permanenter Leistungsbereitschaft aufruft, das »Mir san Mir«, mit dem der Kleinbürger den Fremden ausgrenzt. Konsequent handelt der mexikanische Film »Wir sind was wir sind« von einer Kannibalenfamilie. Zu Beginn taumelt ein Mann durch eine Shoppi...

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