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Weniger Geld für Berliner Lehrer

Berlin. Angesichts der vom Land geplanten Neuregelung des Laufbahnrechts befürchtet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), daß Berliner Lehrer künftig deutlich schlechter bezahlt werden. Lehrer mit Masterabschluß, die das Referendariat schneller durchlaufen haben, würden dann rund 400 Euro weniger verdienen als ihre Kollegen mit zweijährigem Referendariat, sagte eine GEW-Sprecherin am Dienstag. »Der Berliner Senat hat immer beteuert, daß die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen in der Lehrerbildung und die Verkürzung des Referendariats auf ein Jahr keine Auswirkungen auf die Bezahlung haben werden«, sagte die GEW-Vorsitzende Sigrid Baumgardt. Den Senat und die Fraktionen im Abgeordnetenhaus forderte sie auf, den Entwurf des Laufbahngesetzes zu ändern.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2011, Seite 5, Inland

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