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Im Osten gibt es mehr Demente

Berlin. Demenzerkrankungen werden besonders in Ostdeutschland zunehmend zu einem gesellschaftlichen Problem. Schon jetzt lebten dort in vielen Regionen überdurchschnittlich viele Erkrankte, sagte Reiner Klingholz vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung am Dienstag in der Hauptstadt. Die Betreuung der Patienten sei deswegen in diesen Regionen künftig besonders gefährdet. Laut dem »Demenz-Report« des Instituts leben deutschlandweit die meisten Erkrankten an der Grenze zu Tschechien. Den höchsten Wert erreicht das sächsische Hoyerswerda, gefolgt von Görlitz und Dessau. In erster Linie betroffen sind Kommunen mit einer hohen Abwanderung junger Menschen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2011, Seite 5, Inland

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