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Bankberatung von der Stange
Düsseldorf. Statt auf individuelle Beratung der Kunden setzen
viele Banken einer Studie zufolge vor allem auf Standardprodukte
und die Hilfe von Rechnerprogrammen. Hohe Zielvorgaben und
computergestützte Vertriebssysteme setzten die
Beschäftigten in den Instituten unter permanenten Druck,
erklärte die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am
Montag in Düsseldorf unter Berufung auf eine Untersuchung der
Universität Oldenburg.
Standardprodukte sollten demnach möglichst reibungslos und in großen Mengen verkauft werden. Sämtliche verfügbaren Informationen über die Kunden würden gespeichert. Mit Hilfe mathematischer Methoden sollten dann Trends und Verhaltensmuster sichtbar werden. Zielvorgaben seien bei vielen Instituten eine Beratungsdauer von maximal 30 Minuten pro Kunde und eine Abschlußquote von mindestens 50 Prozent.
(AFP/jW)
Standardprodukte sollten demnach möglichst reibungslos und in großen Mengen verkauft werden. Sämtliche verfügbaren Informationen über die Kunden würden gespeichert. Mit Hilfe mathematischer Methoden sollten dann Trends und Verhaltensmuster sichtbar werden. Zielvorgaben seien bei vielen Instituten eine Beratungsdauer von maximal 30 Minuten pro Kunde und eine Abschlußquote von mindestens 50 Prozent.
(AFP/jW)
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