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Panama läßt Vorwürfe gegen Aleman fallen

Panama-Stadt. Ein Gericht in Panama hat den Vorwurf der Geldwäsche gegen den früheren nicaraguanischen Präsidenten Arnoldo Aleman fallengelassen. Zur Begründung hieß es am Freitag, Aleman sei in dem Fall bereits in seinem Heimatland vor Gericht gestellt worden. Dem 64jährigen wird vorgeworfen, veruntreute Staatsgelder in Höhe von etwa 58 Millionen Dollar auf Bankkonten in Panama gewaschen zu haben. Er wies die Anschuldigungen zurück. Im Januar hob das oberste nicaraguanische Gericht einen Schuldspruch gegen Aleman auf, ein Berufungsgericht nahm den Fall aber drei Monate später wieder auf. Aleman war von 1997 bis 2001 Staatspräsident Nicaraguas. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.12.2010, Seite 2, Ausland

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