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Festnahmen wegen Betrugsverdachts

Kabul. Wegen Betrugsvorwürfen im Zusammenhang mit der Parlamentswahl hat die afghanische Staatsanwaltschaft zwei Mitarbeiter der Wahlkommis­sion festnehmen lassen. Für einen dritten ranghohen Verdächtigen sei ein Haftbefehl ausgestellt worden, teilte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Rahmatullah Nasari am Donnerstag mit. Festgesetzt wurden außerdem zwei Geldwechsler. Erst am Vortag hatte der Generalstaatsanwalt weitere Untersuchungen angekündigt und erklärt, die Wahl sei gekauft worden. Rund 1,3 Millionen Stimmzettel – fast ein Viertel –wurden bereits für ungültig erklärt; vor wenigen Tagen wurden außerdem 19 siegreiche Kandidaten disqualifiziert. Bei der Wahlkommission gingen mehr als 4000 Beschwerden ein, 413 davon wurden an die Generalstaatsanwaltschaft weitergeleitet. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2010, Seite 6, Ausland

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