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IG Metall greift von der Leyen an

Leipzig. Die IG Metall weist den Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zur Leiharbeit zurück. Dieser sei »eine Zumutung«, sagte IG-Metall-Chef Berthold Huber einem Onlinebericht der Süddeutschen Zeitung zufolge bei einem bundesweiten Arbeitstreffen von rund 300 Betriebsräten am Mittwoch in Leipzig. Durch den Entwurf werde die Ausgliederung von Beschäftigten hoffähig gemacht. Was bisher als Mißbrauch betrachtet worden sei, werde zum gesetzlich geregelten Normalfall. Der IG-Metall-Vorsitzende kritisierte, die Leiharbeiter seien neben den Erwerbslosen zu einer zweiten »industriellen Reservearmee« geworden. In der vorigen Woche hatten sich Unternehmer und IG Metall auf gleiche Bezahlung für etwa 3000 Leiharbeiter der Stahlbranche geeinigt. Die Gewerkschaft IG BCE drängt nun auf eine analoge Regelung für die Chemie-Branche.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2010, Seite 1, Inland

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