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Stromkonzerne ­vors Kartellamt?

Berlin/Bonn . Die Deutsche Umweltstiftung hat am Donnerstag gegen die vier Stromkonzerne E.on, RWE, Vattenfall und ­EnBW beim Bundeskartellamt ein Mißbrauchsverfahren beantragt. Hintergrund sei ein »vermutlich erfolgreicher Erpressungsversuch« der Firmen, die bei einer geplanten Brennelementesteuer mit Abschaltung der Atomkraftwerke gedroht hätten. Neben der »versuchten kollektiven politischen Erpressung« werde dieses Vorgehen begründet durch Meldungen, wonach die Unternehmen der Bundesregierung Milliarden Euro angeboten hätten, wenn als Gegenleistung die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängert werde. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2010, Seite 5, Inland

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