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Stromkonzerne vors Kartellamt?
Berlin/Bonn . Die Deutsche Umweltstiftung hat am Donnerstag gegen
die vier Stromkonzerne E.on, RWE, Vattenfall und EnBW beim
Bundeskartellamt ein Mißbrauchsverfahren beantragt.
Hintergrund sei ein »vermutlich erfolgreicher
Erpressungsversuch« der Firmen, die bei einer geplanten
Brennelementesteuer mit Abschaltung der Atomkraftwerke gedroht
hätten. Neben der »versuchten kollektiven politischen
Erpressung« werde dieses Vorgehen begründet durch
Meldungen, wonach die Unternehmen der Bundesregierung Milliarden
Euro angeboten hätten, wenn als Gegenleistung die Laufzeit der
Atomkraftwerke verlängert werde. (apn/jW)
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