Zum Inhalt der Seite

Kolumbien: Gewerkschafter in Todesgefahr

Bogotá. Seit Jahresbeginn sind in Kolumbien bislang 31 Gewerkschafter ermordet worden. Darüber informierte die Arbeiterorganisation CUT am Freitag in Bogotá und widersprach damit Darstellungen der Regierung. Der jüngste Fall ereignete sich erst am Donnerstag, als Nelson Camacho von der Erdölarbeitergewerkschaft USO auf dem Weg zu seiner Arbeit an einer Bushaltestelle erschossen wurde. Die CUT erklärte, das Verbrechen sei die Fortsetzung einer Serie von Anschlägen und Morddrohungen gegen Gewerkschafter.

(PL/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.06.2010, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!