-
29.05.2010
- → Inland
LVZ: Tillich will Koch nicht beerben
Leipzig. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich steht
nicht als Kandidat für den Posten des stellvertretenden
CDU-Bundesvorsitzenden zur Verfügung. Dies meldete die
Leipziger Volkszeitung am Freitag vorab. Über eine
Neubesetzung wird diskutiert, seit der hessische Regierungschef und
CDU-Vizevorsitzende Roland Koch am Dienstag seinen Rückzug von
allen politischen Ämtern angekündigt hat.
Laut LVZ ließ Tillich mitteilen, der Posten stehe einem starken westdeutschen Landesverband zu. Außerdem wolle er sich »zunächst« weiter auf seinen landespolitischen Weg in Sachsen konzentrieren. Nach Informationen der Zeitung gilt nun Kochs designierter Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten, Volker Bouffier, als einziger Anwärter auf den Posten an der CDU-Bundesspitze.
(jW)
Laut LVZ ließ Tillich mitteilen, der Posten stehe einem starken westdeutschen Landesverband zu. Außerdem wolle er sich »zunächst« weiter auf seinen landespolitischen Weg in Sachsen konzentrieren. Nach Informationen der Zeitung gilt nun Kochs designierter Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten, Volker Bouffier, als einziger Anwärter auf den Posten an der CDU-Bundesspitze.
(jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
