-
29.05.2010
- → Kapital & Arbeit
Countdown für Karstadt
Essen. In der Essener Karstadt-Hauptverwaltung ist am Freitag der
Gläubigerausschuß der insolventen Warenhauskette
zusammengekommen. Vertreter der drei Kaufinteressenten sollen dort
ihre Konzepte für die Zukunft der Unternehmensgruppe
erläutern. Die Kaufangebote stammen vom Immobilienkonzern
Highstreet unter Führung der US-Investmentbank Goldman Sachs
sowie dem deutsch-schwedischen Finanzinvestor Triton und der
Investmentgesellschaft Berggruen Holdings. Nur von Berggruen ist
bekannt, daß das Unternehmen mit seinen noch 120 Filialen und
25000 Mitarbeitern weitgehend erhalten soll. Sollte der
Gläubigerausschuß – womit gerechnet wurde –
am Freitag keine Entscheidung fällen, müßte die
dafür festgesetzte Frist erneut verlängert werden, da sie
um Mitternacht auslief. Bei einem Scheitern des Verkaufs droht die
Liquidation des Unternehmens.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
