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Ehemalige Gefangene stirbt in Istanbul

Istanbul. Ein halbes Jahr nach ihrer Freilassung aus türkischer Haft ist die an Krebs erkrankte Güler Zere am Freitag in ihrem Haus in Istanbul verstorben. Güler war 14 Jahre lang wegen Mitgliedschaft in der illegalen DHKP-C inhaftiert gewesen. Während ihrer Gefangenschaft erkrankte sie an Mundhöhlenkrebs. Trotzdem weigerte sich die Regierung lange Zeit, Zere freizulassen. Freunde werfen der türkischen Regierung deshalb vor, Güler Zere »getötet« zu haben. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2010, Seite 7, Ausland

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