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Stalinismus-Opfer zeigen Exmitglied an

Berlin. Der Bundesvorstand der »Vereinigung der Opfer des Stalinismus« (VOS) hat eine Falschmeldung über seinen Rücktritt dementiert. Der Chef der »Vereinigung 17. Juni 1953«, Carl-Wolfgang Holzapfel, habe diese Ente Donnerstag bundesweit verbreitet, so die VOS. Die Organisation werde Strafanzeige gegen Holzapfel stellen, so ein VOS-Sprecher am Freitag gegenüber jW. »Der mutmaßliche Kinderschänder sollte endlich in sich gehen, anstatt die SED-Opferszene ständig zu beschädigen«, heißt es in einer Erklärung der VOS. Die Süddeutsche Zeitung hatte vor wenigen Tagen berichtet, daß der 65jährige Holzapfel, der bereits im Januar aus dem Opfer-Verein ausgeschlossen wurde, seine beiden Kinder über mehrere Jahre massiv sexuell mißbraucht haben soll.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2010, Seite 5, Inland

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