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Gorleben: Bürger fordern Mitsprache

München/Gorleben. Die Bundesregierung will bei der weiteren Erkundung des geplanten Atommüllendlagers Gorleben offenbar keine Bürgerbeteiligung zulassen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung (Dienstagausgabe) soll die weitere Erkundung des Salzstocks nach dem Bergrecht der 1980er Jahre fortgeführt werden, das keinerlei Bürgerbeteiligung vorsieht. Die Erkundung könnte nach zehnjährigem Moratorium im Herbst wieder aufgenommen werden. Atomkraftgegner kritisierten die Pläne. Damit werde die öffentliche Auseinandersetzung »um die flagranten Defizite Gorlebens« gescheut, unterstrich die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg am Dienstag. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.03.2010, Seite 5, Inland

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