Zum Inhalt der Seite

Opel: Appell für kürzere Arbeitszeit

Berlin. In einem öffentlichen Appell haben sich Wissenschaftler, Publizisten und Gewerkschafter an Opel-Chef Nick Reilly gewandt. Die Unterzeichner warnen vor einer Politik, »die die Krise der internationalen Autoindustrie verschärft und die Vernichtung von Hunderttausenden Arbeitsplätzen in Europa, aber auch in den USA in Kauf nimmt«. Zum Abbau von Überkapazitäten komme nur eine drastische Arbeitszeitverkürzung als ökonomisch sinnvolle und sozial verträgliche Lösung in Frage, heißt es in dem am Sonntag veröffentlichten Schreiben. Die dem globalisierungskritischen Netzwerk ATTAC nahestehenden Unterzeichner hatten sich mit diesem Vorschlag Anfang Januar bereits an die Opel-Betriebsräte gerichtet. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2010, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!