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Milliardendefizit in Sozialkassen

Wiesbaden. Die gesetzliche Sozialversicherung hat in den ersten drei Quartalen 2009 ein Defizit von 16,6 Milliarden Euro verzeichnet. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, lag die Finanzierungslücke damit 11,6 Milliarden Euro über der des Vorjahreszeitraums. Die gesetzliche Sozialversicherung umfaßt die Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung für Landwirte sowie die Bundesagentur für Arbeit (BA). Allein bei der BA erhöhte sich das Defizit deutlich um 13,2 auf 15,8 Milliarden Euro. Ein wesentlicher Grund dafür war die Absenkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung ab Januar 2009 um 0,5 auf 2,8 Prozent. Die Mehrausgaben waren vor allem auf Leistungen für Kurzarbeit und Arbeitslosengeld zurückzuführen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2010, Seite 1, Inland

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