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Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht: die jW-Programmtipps

Foto: SWR
Vom Immerwegrennenmüssen: Dr. Kimble ist »Auf der Flucht«

Sissi (Teil 1)

Weihnachten ohne Sissi? Auf keinen Fall. Die Sache ist zwar in jeder Hinsicht ein Riesenblödsinn. Trotzdem funktioniert’s – vor allem bei Kindern, die mit der ganzen Sentimentalität ja nun wenig am Hut haben. Und woran liegt’s? Die Sache ist gut gemacht. Davon können gerade Linke lernen, die ja immer noch oft meinen, der gute Wille und die gute Sache täten’s schon. Lenin hätte Sissi gemocht. 20.15, Sat.1

The War

Das Schlimmste kommt noch

Januar 1943: Die USA haben ein Kriegsjahr hinter sich. Und obwohl der Konflikt weit weg ist, prägt er den Alltag in vielen Städten der USA. Die Alliierten sind sich einig, daß Hitler und Mussolini gestoppt werden müssen, können sich aber auf keinen Plan einigen. Bereits im November 1942 waren jedoch Truppen der alliierten Streitkräfte in Nordafrika gelandet. Schlecht ausgerüstet und unvorbereitet sind die amerikanischen Soldaten Rommels Heeresgruppe zu Beginn weit unterlegen. Erst General Patton gelingt es, die Soldaten körperlich und moralisch aufzubauen, und schon nach kurzer Zeit holt die US-Armee zum großen Gegenschlag aus – mit Erfolg. In den USA laufen indessen die Produktionsbetriebe auf Hochtouren. Überall im Land wird rund um die Uhr Kriegsmaterial produziert. Viele Industriestädte erleben eine Bevölkerungsexplosion. Oft teilen sich vier Männer ein Pensionszimmer, während zwei arbeiteten, schlafen die anderen beiden in den Betten. Und wann nochmal werden die USA wieder einen gerechten Krieg führen? Hm. Jedenfalls folgen am heutigen Abend noch mehrere Episoden der empfehlenswerten Dokumentation. 21.00, Arte

Auf der Flucht

»Hey, der Film heißt ›Auf der Flucht‹ und nicht ›Geschnappt nach fünf Minuten‹«, witzelte einst gar nicht schlecht Michael Mittermaier. Harrison Ford und Tommy Lee Jones sind ein wunderbares Paar für diese einleuchtende Umschreibung des hier Verhandelten.

23.00, SWR

Starship Troopers

Mit Filmen wie »Robocop«, »Basic Instinct« und »Total Recall« hat Regisseur Paul Verhoeven internationale Erfolge gefeiert und dabei stets das Publikum provoziert. Auch mit »Starship Troopers« löste er die unterschiedlichsten Reaktionen aus: Eben von Dreck bis Gloria. Für die Adaption des Romans von Robert A. Heinlein verzichtete der Exilholländer auf große Namen, vielmehr rückte er Newcomer wie Casper Van Dien, das Bond-Girl Denise Richards und »Beverly Hills 90210«-Serienstar Dina Meyer ins Zentrum – und natürlich die höchst garstigen Käfer.

23.10, ProSieben
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.12.2009, Seite 14, Feuilleton

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