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Zweifel an Karstadts Zukunft
Düsseldorf. Der Chef des größten deutschen
Handelskonzerns Metro, Eckhard Cordes, sieht keine Zukunft für
den angeschlagenen Konkurrenten Karstadt. Deutschland habe ein
Überangebot an Warenhäusern, sagte der Manager der
Bild-Zeitung. Metro sei aber nach wie vor bereit, »eine
nennenswerte Anzahl« von Karstadt-Filialen zu
übernehmen. Zusammen mit der Metro-Tochter Kaufhof ließe
sich so eine Deutschen Warenhaus AG bilden, so Cordes.
Der Insolvenzverwalter des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor, Klaus Hubert Görg, versucht derzeit, einen Käufer für das Essener Unternehmen zu finden. »Wir haben in dieser Woche erste Gespräche mit Interessenten aufgenommen«, zitierte der Spiegel den Insolvenzverwalter. Insgesamt gebe es rund 30 Interessenten. Görg sprach von »vernünftigen Aussichten«, die noch bestehenden 120 Karstadt-Fillialen zu erhalten. Jede Teillösung wäre »angesichts der komplexen Sachlage sehr viel riskanter und komplizierter« und würde zudem Tausende Arbeitsplätze vernichten. (AP/jW)
Der Insolvenzverwalter des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor, Klaus Hubert Görg, versucht derzeit, einen Käufer für das Essener Unternehmen zu finden. »Wir haben in dieser Woche erste Gespräche mit Interessenten aufgenommen«, zitierte der Spiegel den Insolvenzverwalter. Insgesamt gebe es rund 30 Interessenten. Görg sprach von »vernünftigen Aussichten«, die noch bestehenden 120 Karstadt-Fillialen zu erhalten. Jede Teillösung wäre »angesichts der komplexen Sachlage sehr viel riskanter und komplizierter« und würde zudem Tausende Arbeitsplätze vernichten. (AP/jW)
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