75 Ausgaben junge Welt für 75 €
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Aus: Ausgabe vom 24.10.2009, Seite 16 / Aktion

Nur eine Adresse?

Wir freuen uns auf Ihre Post
Auf der Buchmesse haben wir erfreulich viele Probeabos eingesammelt. Erstmals haben wir die interessierten Probeleser gleich zweimal unterschreiben lassen: Zum einen für die Bestellung des kostenlosen und unverbindlichen Probeabos, zum anderen aber auch dafür, daß sie von unserem Mitarbeiter Ingo Höhmann angerufen werden dürfen. Er wird sich erkundigen, ob die Zustellung geklappt hat, wie die Zeitung inhaltlich gefällt und ob ein Abo in Frage kommt. Eigentlich genügt auch ein allgemeiner Text, aus dem klar hervorgeht, daß der Interessierte angerufen wird (und diesen Textteil kann man dann ja auch streichen). Wir wollen es aber lieber eindeutig haben. Was aber auf keinen Fall geht: Wenn Sie für Ihren Freund oder Nachbarn das Dreiwochenprobeabo bestellen, können natürlich nicht Sie uns diese Genehmigung für einen Anruf erteilen. Deshalb bitten wir Sie, doch diese Unterschrift für uns einzuholen. Übrigens müssen Sie keineswegs warten, bis Sie drei Interessierte für ein Probeabo zusammenhaben. Gerne können Sie uns auch jeweils einzeln die Adressen (und die Unterschrift) zuschicken. In diesen Zeiten ist es gar nicht so schwierig, neue Interessenten für die junge Welt zu öffnen. Wenn nur jeder Leser, jede Leserin ein Probeabo einwirbt, könnte das ein großer Schritt nach vorne für diese Zeitung bedeuten. Wir haben natürlich auch gar nichts dagegen, wenn Sie mehrere Probeleser gewinnen. Wir freuen uns auf Ihre Post!

Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren. Denn nicht allen lernen die junge Welt kennen, da durch die Beobachtung die Werbung eingeschränkt wird.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

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