-
10.09.2009
- → Inland
Opel-Rettung könnte teurer werden
Rüsselsheim. Der Opel-Betriebsrat hat vor dem Verlust
Tausender Arbeitsplätze im Fall einer Insolvenz des Autobauers
gewarnt. Das würde als erstes Mitarbeiter in Bochum und
Eisenach treffen, sagte der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer
Einenkel am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur. Einenkel drohte
mit Protestaktionen, sollten Werke geschlossen werden. Nach einer
neuen Studie der Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG,
könnten die Kosten zur Rettung des Autobauers mit 6,1
Milliarden Euro deutlich höher sein als die von der
Bundesregierung veranschlagten 4,5 Milliarden Euro.
(AP/jW)
(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
