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Tennis

Haas ist weiter

London. Thomas Haas hat das Viertelfinale in Wimbledon erreicht. Er setzte sich am Montag 7:6 (10:8), 6:4, 6:4 gegen den Russen Igor Andrejew durch. In der Runde der letzten Acht trifft Haas am Mittwoch auf den Israeli Dudi Sela oder den Weltranglistenvierten Novak Djokovic (Serbien).

Für den Davis-Cup steht Haas nur noch in Ausnahmefällen zur Verfügung. Ein solcher ist beim Viertelfinale gegen Spanien (10. bis 12. Juli in der Stierkampfarena von Marbella) nicht gegeben. Teamchef Patrik Kühnen wird heute bekanntgeben, wen er nominiert hat. Haas gehört definitiv nicht dazu. (sid/jW)

Grunzen lenkt ab

London. Die dreimalige Wimbledonsiegerin Chris Evert hat etwas gegen grunzende, stöhnende und kreischende Spielerinnen auf dem Tennisplatz. »Es lenkt eine Spielerin ab, wenn sie das laute und immer schriller werdende Stöhnen und Kreischen ihrer Gegnerin hört. Ich verstehe auch überhaupt nicht, was das bewirken soll: Man sagt zwar, daß man beim Schlag ausatmen muß, aber eine Steffi Graf hat mit enormer Wucht geschlagen und dabei nicht gegrunzt«, sagte die frühere Weltranglistenerste. Die Schreie der Portugiesin Michelle Brito de Larcher hatten bei einem Turnier vor zwei Wochen in Liverpool 109 Dezibel erreicht. Das entspricht dem Kreischen einer Motorsäge oder dem Brüllen eines Löwen. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2009, Seite 16, Sport

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