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Gasversorger geizen bei Preissenkungen
Berlin/Saarbrücken. Trotz der stark gefallenen Ölpreise
geben die Gasversorger nur rund die Hälfte der möglichen
Preissenkungen an die Verbraucher weiter. Zu diesem Schluß
kommt ein Gutachten im Auftrag der Bundestagsfraktion der
Grünen, über das die Saarbrücker Zeitung
(Mittwochausgabe) berichtet. Für einen privaten
Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20000
Kilowattstunden würden sich demnach ungerechtfertigte
Mehrkosten in Höhe von 150 Euro ergeben.
Für das zweite Quartal 2009 hätten die Versorger einen durchschnittlichen Preisnachlaß von zwölf Prozent im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres angekündigt. Das entspreche aber nur der Hälfte des sich rechnerisch aus den derzeitigen Marktentwicklungen ergebenden Preissenkungspotentials, heißt es in der Studie. Für die Gasversorger bedeute das allein im ersten Halbjahr 2009 einen Mehrerlös von einigen hundert Millionen Euro. (jW)
Für das zweite Quartal 2009 hätten die Versorger einen durchschnittlichen Preisnachlaß von zwölf Prozent im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres angekündigt. Das entspreche aber nur der Hälfte des sich rechnerisch aus den derzeitigen Marktentwicklungen ergebenden Preissenkungspotentials, heißt es in der Studie. Für die Gasversorger bedeute das allein im ersten Halbjahr 2009 einen Mehrerlös von einigen hundert Millionen Euro. (jW)
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