Zum Inhalt der Seite

Berlin spart

Die Deutsche Oper Berlin zeigt, weil sie sparen muß, in der Spielzeit 2009/2010 weniger Vorstellungen. Insgesamt werden es 224 davon 152 Opern. In der vergangenen Spielzeit waren es noch 286, darunter 160 Opern. Orchester und Technik seien voll ausgelastet, versicherte Intendantin Kirsten Harms am Montag in Berlin. Der Geschäftsführende Direktor Axel Baisch verwies darauf, daß für 2010 ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt werde – auf Kosten von Mitarbeitern, weiteren Investitionen und szenischen Neuproduktionen. Auch an der Kinderoper wird keine Premiere gezeigt. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2009, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!