Zum Inhalt der Seite

Personalie

Die Stadt Greifswald will den gemeinsamen Gesellschaftervertrag mit Stralsund über den Betrieb des 1994 fusionierten Theaters Vorpommerns kündigen. Einen entsprechenden Beschluß habe die Bürgerschaft am Montag gefaßt, teilte die Stadtverwaltung Greifswald am Dienstag mit. Hintergrund ist der Streit um die Zukunft von Intendant Anton Nekovar. Der Aufsichtsrat hatte im November dafür plädiert, den am 31. Juli 2010 auslaufenden Vertrag mit Nekovar nicht zu verlängern. In der vergangenen Woche hatte Greifswald dem zugestimmt, während Stralsund und Rügen für eine zweijährige Fortsetzung votierten.(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2009, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!