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NPD offenbar fast zahlungsunfähig

Berlin. Die neofaschische NPD steht offenbar vor der Zahlungsunfähigkeit. Wie der Spiegel in seiner Montagausgabe berichtet, legt das Schreiben eines NPD-Anwaltes an das Berliner Verwaltungsgericht diesen Verdacht nahe. Danach ist die Partei ohne staatliche Zuwendungen »in ihrer politischen Existenz bedroht«.

Der Anwalt rechnet vor, daß allein der Parteiapparat jeden Monat 110000 Euro koste – es gebe aber nur Einnahmen von 30000 Euro. Die Lücke könne nicht ohne Staatsgelder geschlossen werden.

Der NPD droht wegen Bilanzfehlern im Rechenschaftsbericht eine Strafe von bis zu 1,9 Millionen Euro. Sie klagt dagegen beim Berliner Verwaltungsgericht.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2009, Seite 1, Inland

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