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Qimonda senkt ­Produktion

München/Dresden. Der zahlungsunfähige Chiphersteller Qimonda fährt seine Produktion drastisch herunter. Am Standort Dresden werde seit Dienstag nur noch etwa ein Viertel der vorhandenen Kapazitäten produziert, teilte das Unternehmen mit. Das Geld werde das Unternehmen »zielgerichtet« für die Entwicklung neuer Speicherchip-Technologien einsetzen. Der Insolvenzverwalter und der Gläubigerausschuß stimmten dieser Strategie nach Firmenangaben zu. Bis Ende März müsse eine Investorenlösung gefunden sein; sonst könnten die Geschäfte von Qimonda nicht mehr fortgeführt werden, warnte das Unternehmen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.02.2009, Seite 4, Inland

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