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BRD-Exporte mit Wachstumsbremse

Wiesbaden. Die deutschen Exporte sind im August im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, gingen die Ausfuhren um 2,5 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro zurück. Von dem Minus waren vor allem die Ausfuhren in die Länder außerhalb der EU betroffen. Aber auch die Exporte in andere EU-Länder waren rückläufig. Die Importe legten hingegen um 2,6 Prozent auf 65,1 Milliarden Euro im August zu.

Damit ist auch der deutsche Handelsbilanzüberschuß niedriger ausgefallen als erwartet. Den Statistikern zufolge ergab sich ein Plus von 10,6 Milliarden Euro. Nach Ansicht des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) hinterlassen die Finanzmarktkrise und die weltweite Konjunkturabschwächung erste Bremsspuren beim deutschen Außenhandel. Der Rückgang sei dabei vor allem noch dem »hohen Ölpreis und dem hohen Euro-Kurs geschuldet«, sagte BGA-Präsident Anton Börner. Zwar habe seit August der Druck seitens der Rohstoff- und Devisenmärkte abgenommen, zugleich seien aber die Unsicherheiten an den Finanzmärkten stärker geworden.
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Bislang sind die Experten davon ausgegangen, daß die BRD auch 2008 die exportstärkste Volkswirtschaft der Welt sein werde.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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