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CDU/CSU streitet um Erbschaftssteuer

Berlin. Die Union fordert bei der Erbschaftssteuerreform noch grundlegende Änderungen: »Die vorgesehene Haltefrist von 15 Jahren kann auf gar keinen Fall bleiben«, sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Der saarländische CDU-Ministerpräsident Peter Müller mahnte dagegen im Deutschlandfunk, die Union dürfe sich keinen Fehlschlag leisten. Wenn die Reform am Widerstand der CDU/CSU scheitere, fielen zu Beginn des kommenden Jahres die Einnahmen vollständig weg. Dies beinhalte ein katastrophales Diffamierungspotenzial für künftige Wahlkämpfe. Nach dem Kabinettsentwurf sollen Firmenerben steuerlich begünstigt werden, wenn sie Arbeitsplätze über zehn Jahre langfristig sichern und den Betrieb mehr als 15 Jahre fortführen. Die Union dringt auf eine Verkürzung dieser Haltefrist. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2008, Seite 5, Inland

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