Zum Inhalt der Seite

Kuba verteilt brachliegendes Land

Havanna. Kubas Präsident Raúl Castro hat die Vergabe brachliegender Äcker an Privatbauern angeordnet. Mit dem am Freitag erlassenen Dekret soll die landwirtschaftliche Produktion auf der Karabikinsel gesteigert werden. Derzeit liegen 51 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzflächen in Kuba brach. Nach der neuen Verordnung können Privatpersonen bis zu 13,42 Hektar Land für zunächst zehn Jahre pachten. Private Landwirte, die bereits über Nutzflächen verfügen, dürfen ihren Besitz auf 40 Hektar erhöhen. Außerdem soll ein Teil der brachliegenden Ackerflächen an staatliche Betriebe gehen. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2008, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!