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Jugendämter immer öfter alarmiert

Wiesbaden. Die deutschen Jugendämter haben im vergangenen Jahr 28200 Kinder und Jugendliche in ihre Obhut genommen. Damit leisteten sie im Schnitt 77 Kindern pro Tag »erste Hilfe« in gefährlichen Situationen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Im Jahr zuvor waren es rechnerisch noch 71 Kinder pro Tag gewesen. Bei einer Inobhutnahme werden Minderjährige zu ihrem Schutz meist für einige Stunden oder Tage in einem Heim untergebracht. In 435 Fällen geschah dies 2007 gegen den erklärten Willen der Sorgeberechtigten. 2006 hatte es lediglich 151 solcher »Herausnahmen« gegeben.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2008, Seite 2, Inland

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