-
05.06.2008
- → Inland
Berlin: NPD plant Parteitag in Rathaus
Berlin. Die Berliner NPD will einem Zeitungsbericht zufolge am Samstag im Rathaus Tempelhof ihren Landesparteitag veranstalten. Wie der Tagesspiegel (Mittwochausgabe) berichtet, muß die NPD gegen ihren Willen auch die Öffentlichkeit zulassen. In dem Vertrag, den Landesgeschäftsführer Hans Joachim Henry mit dem Bezirksamt geschlossen habe, sei von einer öffentlichen Veranstaltung die Rede.
DGB-Landesvize Doro Zinke forderte am Mittwoch alle Gewerkschaftsmitglieder auf, »vor dem Rathaus Tempelhof gegen den geplanten Parteitag der NPD zu protestieren«. Der Landesvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Hans Coppi, verlangte, daß bei der Vergabe kommunaler Räume, Anmelder künftig »sorgfältiger geprüft« werden. (ddp/jW)
DGB-Landesvize Doro Zinke forderte am Mittwoch alle Gewerkschaftsmitglieder auf, »vor dem Rathaus Tempelhof gegen den geplanten Parteitag der NPD zu protestieren«. Der Landesvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Hans Coppi, verlangte, daß bei der Vergabe kommunaler Räume, Anmelder künftig »sorgfältiger geprüft« werden. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
