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Ulla Schmidt pocht auf Gleichbehandlung

Berlin. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat die niedergelassenen Ärzte aufgefordert, Kassen- und Privatpatienten gleich zu behandeln. Schmidt kritisierte am Mittwoch, daß gesetzlich Versicherte länger auf Arzttermine warten müssen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach forderte die Krankenkassen auf, Ungleichbehandlungen »systematisch zu prüfen und zu ahnden«. Unions-Fraktionsvize Wolfgang Zöller (CSU) äußerte dagegen Verständnis für die Praktiken vieler Mediziner. Durch die Budgetierung kassenärztlicher Leistungen würden viele Behandlungen überhaupt nicht honoriert werden.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2008, Seite 2, Inland

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