-
03.04.2008
- → Inland
Appell an den Berliner Senat
Berlin. Anläßlich des ersten Berliner Sozialgipfels appellierten am Mittwoch Wohlfahrtsverbände an die »rot-rote« Landesregierung, sich mehr um die von Armut betroffenen Menschen zu kümmern. Allein in der Hauptstadt leben 600000 Menschen von »Hartz- IV«-Leistungen bzw. der sogenannten Grundsicherung An dem Gipfel beteiligten sich neben den Verbänden auch Politiker, Wissenschaftler, und Gewerkschafter. »Der Gipfel soll nicht nur eine Plattform, sondern auch der Grundstein für einen intensiveren Kampf gegen Armut sein.«, erklärte ver-di-Landesgeschäftsführer Roland Tremper. Im Mittelpunkt des Gipfels standen die Forderungen nach einer bedarfsorientierten Grundsicherung für alle und besserer Förderung von Kindern aus sozial schwachen Familien.(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland