Zum Inhalt der Seite

Sachsen LB in LBBW-Besitz

Stuttgart. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat die Übernahme der schwer angeschlagenen Sachsen LB abgeschlossen. Die Trägerversammlung der LBBW habe der Vereinbarung zugestimmt, sagte Vorstandschef Siegfried Jaschinski am Freitag in Stuttgart. Die einzige ostdeutsche Landesbank erhalte damit eine »sichere Zukunft«, so Jaschinski. Als nächster Schritt sei die Umwandlung der Sachsen LB, die wegen ihres Engagements auf dem US-Immobilienmarkt in schwere Turbulenzen geraten war, in eine unselbstständige Einheit der LBBW im April vorgesehen. Außerdem gewähre die größte deutsche Landesbank den Sachsen rückwirkend zum 31. Dezember 2007 einen Ertragszuschuß von 391 Millionen Euro, um den Inhabern von Genußscheinen und stillen Einlagen eine vorübergehende Kapitalherabsetzung zu ersparen. Im Rahmen der Verschmelzung fließe der LBBW dieser Betrag wieder zu. Der Freistaat Sachsen sichert die Risiken der Bank mit einer Landesbürgschaft über 2,7 Milliarden Euro ab.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!