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Nokia wegen Betrugs angezeigt

Düsseldorf. Die Bochumer Staatsanwaltschaft hat wegen möglicher Verstöße gegen Subventionsauflagen des Bochumer Nokia-Werks ein Ermittlungsverfahren gegen den Handyhersteller eingeleitet. »Es liegen uns fünf Betrugsanzeigen von Privatpersonen gegen Nokia vor, daher mußten wir ein entsprechendes Verfahren in die Wege leiten«, sagte der Bochumer Staatsanwalt Bernd Bienioßek am Freitag. Am Donnerstag hatte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums Medienberichte bestätigt, wonach der Nokia-Konzern die Zahl der zugesagten Arbeitsplätze im Bochumer Werk jahrelang unterschritten hatte. Der Handyhersteller habe das Soll von 2860 Arbeitsplätzen im Jahr 2002 um 318, im Jahr 2003 um 368 und im Jahr 2004 um 347 Beschäftigte verfehlt, sagte Joachim Neuser unter Berufung auf vom Konzern selbst gelieferte Zahlen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2008, Seite 1, Inland

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