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Fast jeder vierte prekär beschäftigt

Duisburg. Die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland hat einer Untersuchung zufolge drastisch zugenommen. Von 1995 bis 2006 stieg der Anteil geringbezahlter Beschäftigter um rund 43 Prozent, wie die Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen ergab. Insgesamt arbeiteten demnach 6,5 Millionen Menschen und somit fast jeder vierte Beschäftigte in Deutschland für Niedriglöhne. Als niedrig galten Bruttostundenlöhne von weniger als 9,61 Euro in Westdeutschland und 6,81 Euro in Ostdeutschland. Im Durchschnitt verdienten die prekär Beschäftigten in Westdeutschland Bruttostundenlöhne von 7,12 Euro und 5,43 Euro in Ostdeutschland. Rund drei Viertel aller Niedriglohnbeschäftigten haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen akademischen Abschluß.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2008, Seite 4, Inland

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