Gegründet 1947 Donnerstag, 16. Juli 2020, Nr. 164
Die junge Welt wird von 2341 GenossInnen herausgegeben

Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel Nahrungsmittelbranche in der BRD: Klöckners Showgipfel vom 27.06.2020:

Diät als Waffe

Dieser Beauty-Contest »Wer ist die schönste Kuh im Land?« (s. Titelfoto) war wohl alles andere als ein Gipfel, sondern eher eine gezielt inszenierte Ablenkungs-, Beruhigungs- und Verarschungsschau. Julia Klöckner hingegen ist und bleibt der »Gipfel«; der Gipfel an Dreistigkeit, Skrupellosigkeit und Verantwortungslosigkeit. Aber jedes Volk hat die Mafia, die es zulässt, und die Politiker, die es nicht verhindert. Beim nächsten Mal also vielleicht dann doch eher die hübsche Plastikkuh wählen! Aber so wie die Plastikkuh gänzlich ohne Fleisch auskommt, sollten die Verbraucher ebenfalls mal geschlossen für einige Wochen völlig auf Fleisch und Wurstwaren verzichten. Das ist die einzige Möglichkeit, diese Verbrecher zu entmachten.
Reinhard Hopp
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Es ist der Gipfel

    Julia Klöckner selbst ist wie viele vor ihr der Gipfel. Vom Gipfel aus sehen wir bekanntlich mehr und zusammenhängend. Bei der Politik scheint es gerade andersherum zu sein. Es war nicht anders zu erw...
    Roland Winkler, Aue
  • Wer nicht hören will …?

    Zeigt uns das Virus ein »Wer nicht hören will, muss fühlen«? Glänzende Warenwelten vermitteln suggestiv den glücklich machenden – dazu meist billigen – Konsum. Verdrängt wird eine Basis unseres überau...
    Richard Jawurek, Markkleeberg
  • Schweinepest

    Mit dem Verbot von Werkverträgen in der Fleischverarbeitung wird das Elend in keiner Weise beendet sein. In Jobcentern und Agenturen für Arbeit stranden Menschen aus Polen, Bulgarien, Rumänien usw., a...
    Birgit Armbruster