Ein kraftvolles Signal vorbereiten
Von RLK-Vorbereitungskollektiv
Die Zahl der Konfliktherde wächst von Woche zu Woche und jeder einzelne verdient eine fokussierte Würdigung: das fortgesetzte Gemetzel im Nahen Osten, die Einkreisung und Terrorisierung Venezuelas, die US-Militärschläge in Afrika, der Bürgerkrieg im Sudan – und so weiter und so fort. Doch all diese Ereignisse können nicht isoliert voneinander betrachtet werden. Sie sind allesamt Teil einer globalen Großoffensive des Kapitals und der westlich-imperialistischen Mächte. Darum wird die Saalmanifestation bei der 31. Rosa-Luxemburg-Konferenz am 10. Januar 2026 ganz im Zeichen der internationalen Solidarität stehen.
Insofern handelt es sich um eine zeitlich notwendige Begrenzung, wenn wir für unsere Manifestation Venezuela, Gaza und Kuba als Schwerpunkte auswählen. Diese Auswahl steht stellvertretend für die brutale Geostrategie, mit der das Kapital einen Rollback in Lateinamerika und im Nahen Osten vorbereitet, um sich auf den großen Krieg gegen China vorzubereiten. Die Lage ist derart instabil, dass wir nicht einmal absehen können, ob beispielsweise der Krieg gegen Venezuela bis zum Konferenztag schon »heiß« geworden ist.
Die Rosa-Luxemburg-Konferenz soll für ein kraftvolles Signal der Solidarität genutzt werden. Der Kartenverkauf läuft übrigens erfreulich gut, und in diesem Jahr ist es erstmals möglich, über das Ticketingsystem noch bis zur letzten Minute eine Eintrittskarte zu kaufen – theoretisch noch in der Schlange vor dem Einlass. Wer allerdings eine persönliche Teilnahme plant, besorgt sich besser schon vorher sein Ticket, um möglichen Internetproblemen vorzubeugen. Weiterhin wird es auch eine durchgehend geöffnete Tageskasse geben – wir gehen davon aus, dass jede und jeder, der vorbeikommen möchte, auch eine Karte erhalten wird. Wir freuen uns auf Teilnehmer – auf der Bühne und im Publikum – aus vielen Ländern. Wir werden Aktivisten aus der Schweiz, Italien, Österreich, Dänemark und Großbritannien begrüßen, die in verschiedenen Solidaritätsbewegungen aktiv sind. Aus Venezuela hat der Botschafter Ramón Orlando Maniglia Ferreira sein Kommen angekündigt. Außerdem hat Juana Martínez González, Botschafterin der Republik Kuba in der BRD, ihre Teilnahme an der Manifestation bestätigt.
Nicht nur die internationalen Gäste, sondern alle Besucherinnen und Besucher der Konferenz sind eingeladen und aufgefordert, an der Manifestation teilzunehmen. Lassen Sie uns gemeinsam Bühne und Saal der Konferenz für eine eindrucksvolle Demonstration der Völkerfreundschaft nutzen. Bringen Sie dazu Transparente, Plakate und Spruchbänder mit Bezug zu Kuba, Lateinamerika und/oder Palästina mit! Diese können beim Einlass zur Konferenz abgegeben werden, später teilen wir sie an der Bühne wieder aus. Wir wollen kraftvolle Bilder der Solidarität mit möglichst vielfältigen Forderungen und Slogans abbilden – nicht nur für die Menschen im Saal, sondern auch für jene, die unseren in drei Sprachen übersetzten kostenlosen Livestream nutzen.
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