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01.02.2017
Phillippinen

Der Mann fürs Grobe

Der philippinische Präsident Rodrigo R. Duterte ­polarisiert die Gesellschaft des Inselstaates. Für seine Anhänger ist er ein Messias. Seine Kritiker erkennen in ihm einen kriminellen Macho. Die Entstehung eines Phänomens (Teil 1)

Von Rainer Werning
Während der Wahlkämpfe in den USA und den Philippinen wurden die beiden Kandidaten Donald Trump und Rodrigo R. Duterte von Vertretern der sogenannten Leitmedien immer wieder als geistesverwandte Spinner und grobschlächtige Maulhelden in einen Topf geworfen. Der von seiner Fangemeinde abwechselnd liebevoll als »Digong« oder »Rody« titulierte Filipino erschien als südostasiatisches Pendant des US-Amerikaners. Darauf angesprochen, reagierte jener gegenüber internationa...

Artikel-Länge: 18271 Zeichen

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